Überflutungen in Heimersdorf

+++ Update 15.07.2021: Bitte beachten Sie folgenden separaten Beitrag zum Beratungsangebot der StEB +++


+++ Update 26.06.2021: Reaktionen und weiteres Vorgehen +++

Die Stadtentwässerungsbetriebe haben zu unserem Schreiben eine Rückmeldung angekündigt. Auf Grund der hohen Anzahl an Anfragen, werde dies jedoch einige Zeit in Anspruch nehmen.

Die vielen Bürgermeldungen zu Schäden die uns bisher erreicht haben haben wir den zuständigen Stellen weitergeleitet. Angesichts der vielen Betroffenen in mehreren Stadtteilen des Bezirkes erwarten wir auch eine offizielle Stellungnahme der Bezirksvertretung Chorweiler. Wegen der Sommerpause wird die Bezirksvertretung allerdings erst nach den Sommerferien wieder zusammentreten. Zuerst müssen wir aber auf die Antwort der Stadtentwässerungsbetriebe warten, weil dies maßgeblich ist für alle weiteren Schritte.

Wir können Ihnen versichern dass wir bei diesem Thema dranbleiben werden auch wenn es wegen der komplexen Sachlage noch einige Zeit dauern sollte. Dies alles verbinden wir mit der Hoffnung dass wenigstens Vorkehrungen getroffen werden dass solche Flutschäden sich künftig möglichst nicht mehr wiederholen. Über den weiteren Verlauf werden wir auch an dieser Stelle berichten.


+++ 20.06.2021 +++

Unser Vorsitzender Dieter Höhnen hat heute morgen das hier verlinkte Schreiben an die Stadtentwässerungsbetriebe Köln (StEB) geschickt. Wir erwarten eine erste Reaktion bereits Anfang der Woche.

Inzwischen ist klar dass neben Heimersdorf auch andere bezirkliche Ortslagen teils heftig unter den Folgen der letzten beiden Stark-Regen-Fälle vom 05.06. und 19.06. zu leiden hatten. Es sind nicht nur Kellerbereiche überflutet worden, auch tiefer liegende Wohnbereich sind z.T. unbewohnbar beschädigt worden. Mit großer Sorge schauen alle Betroffenen nun auf die bereits angekündigten nächsten Regenfälle.
Das Ganze führt über ortsbeschränkte Beeinträchtigungen weit hinaus. Dies macht das Anliegen zu einem für alle Bürgervereine und – als Aufforderung – auch eines für die Bezirksvertretung Chorweiler.

Wir erhielten inzwischen Mails und Anrufe mit der Bitte, in das Thema doch möglichst gemeinsam mit anderen Bürgervereinen einzusteigen. Diesem Wunsch kommen wir hiermit gerne nach und hoffen zugleich auf die unterstützende Einschaltung und Einflussnahme der lokalen Politik. Von der StEB erhoffen wir zunächst eine ortslagenbezogene Analyse mit Lösungsangeboten zur Abhilfe von künftigen Beeinträchtigungen durch Starkregeneinflüsse.

Was trägt die Stadt aktuell zur Gefahrenabwehr bei?
Gibt es kurzfristige Maßnahmen – sind überhaupt welche getroffen worden und waren diese geeignet?
Wir sammeln jetzt aktuell Meldungen um uns ein besseres Gesamtbild zu machen.

7 Kommentare on “Überflutungen in Heimersdorf

  1. Bei uns Volkhovener weg sind auch etliche Häuser betroffen, das kann so nicht weiter gehen. Momentan sind wir alle betroffene mit den nerven am Ende.
    Innerhalb zwei Wochen zweimal Keller voll gelaufen, man hat keine ruhige Minute.

  2. Bei uns im Dernbacher Weg sind auch alle teilweise zum 2.x überflutet worden. Wir ebenfalls und schlimmer noch als beim ersten mal. Stadtentwässerung Köln wiegelt Gespräche ab und werden teilweise richtig frech. Man traut sich bei Regenansagen gar nicht das Haus zu verlassen geschweige denn man bekommt ein Auge zu. Die Nerven liegen einfach blank

  3. Auch aus dem Dierdorfer Weg liegen vielfache Überschwemmungsmeldungen für beide Starkregenereignisse vor. Nach unserer Einschätzung sind mind. ca. 3/4 der Häuser betroffen. Die Schadensbilder sind unterschiedlich:
    Kellerüberschwemmungen durch Rückstau, Wassereinbruch durch die Wand, zerstörte Rückstauklappen durch faustgrosse Kiesel.

    Dem Vernehmen nach gab es auch im Bereich Freusburgweg Schäden.

    Wir regen an, die StEB von den hier auf der Internetseite aufgeführten Strassenzüge in Kenntnis zu setzen.

    Aufgrund der grossflächigen Schadenslage zweimal in nur sehr kurzer Zeit ist auch die Einschaltung des Bezirksbürgermeisters und der Bezirksvertretung Chorweiler zu überlegen.

  4. Zu allen Schadensinfos wg. Überflutungsschäden :

    Alle uns berichteten Schadensmeldungen (entweder über unsere Homepage, soziale Netzwerke wie WhatsApp oder Facebook etc. oder Mails und Telefonate) reichen wir selbstverständlich an die StEB weiter.

    Bereits am 20.06. haben wir ergänzend den Bezirksbürgermeister, den Amtsleiter des Bezirks sowie alle Mitglieder der BV6 angeschrieben und aufgefordert sich ebenfalls einzuschalten und zur Sachaufklärung beizutragen – etwa durch gezielte Anfragen an die StEB und die zuständigen Abteilungen der Stadtverwaltung. Dies kann auch durch jede einzelne Fraktion und jedes einzelne Mitglied der im Rat und/oder der BV6 vertretenen Parteien geschehen.

    Sobald uns Antworten oder Reaktionen der StEB, der Verwaltung oder der Fraktionen vorliegen werden wir hierüber berichten.

  5. Ich habe den entsprechenden Artikel auf “ChorweilerPanorama” gelesen und kann die geschilderten Zustände für Teile von Pesch und Esch bestätigen. Auch ich habe mich an den Bezirksbürgermeister gewandt – bisher leider ohne Resonanz. Die STEB habe ich bereits vor drei Wochen angerufen und um Reinigung der Gullys und der Kanäle gebeten.
    Grundsätzlich sollte überprüft werden, inwieweit das Fassungsvermögen der Kanäle ausreichend ist und ob die STEB bei den Starkregenereignissen auch hinreichend vorbereitet und alle Schieber geöffnet und aufnahmefähig für die Wassermassen waren. Die geschilderten Schäden wie Rückstau etc. sprechen dagegen.
    Jede*r ist jedoch auch selber mitverantwortlich, denn wenn immer mehr Gartenflächen versiegelt werden, ist der Regenabfluss und damit die Belastung der Kanäle natürlich größer.

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